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Montag, 23. Oktober 2017

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Forestglade West 2003 Preview Drucken E-Mail
Konzert/Veranstaltung
Forestglade West 2003 Preview

 

        

 

 

 

 

 

Kartenvorverkauf (Bank Austria)

Kartenvorverkauf (Ticketline)

Forestglade-West Webside

Wiesen Festivals Webside

Wiesen Fans Webside

 

- 30 Bands auf Center Stage und Circus Stage


- Überdachung für mind. 8000 Besucher
 

- Rahmenprogramm: Bungee Jumping, Splash Pipe, After Show Parties,
Camping, Global Gastro, Cinema, Skating, Rafting, Tennis, Climbing Hall, ...

 

Center Stage - 04.07.2003
 
Alanis Morissette
Farin Urlaub
Therapy?
Fettes Brot
Tito & Tarantula
Donots
Sincere
Shlong 
 
Circus Stage - 04.07.2003
 
Panjabi MC
Jimi Tenor
Sam Ragga Band 
 
 
 
 
 
Center Stage - 05.07.2003
 
Cypress Hill
Guano Apes
The Cardigans
Flaming Lips
Soulfly
Gentleman
Such a Surge
Underwater Circus
Garish
 
Circus Stage - 05.07.2003
 
Junkie XL
Bauchklang
Les Babacools
Puppetmastaz 
 
 
 
 
 
 

 

 

ALANIS MORISSETTE

Alanis Morissette fühlt sich inspiriert, voller Leidenschaft, aber überhaupt nicht ehrgeizig. Sie bekennt, die feministische Bewegung durchlaufen zu haben und bei einer Art humanistischer Bewegung angekommen zu sein. Das Publikum kann eine Alanis Morissette erwarten, die sich menschlich und musikalisch erneut weiterentwickelt hat. Sie ist auf der Bühne eine Interpretin voller unerwarteter Eruptionen, voller Hingabe, Wortgewalt und Dynamik, die sich in sensiblen Balladen ebenso wie in eigenwilligen, packenden Rocktiteln spiegelt.

 

FARIN URLAUB

Der bekennende Beatles- und Johnny Cash-Fan Urlaub denkt zu der Zeit das erste Mal ernsthaft über ein Soloalbum nach. Sein Debüt kommt allerdings erst fünf Jahre später in die Verkaufsregale und heißt typischerweise "Endlich Urlaub!". Wenn er gerade mal nicht Musik macht, engagiert sich der Vegetarier, Nichtraucher und Pazifist Farin, der sechs (!) Sprachen (deutsch, englisch, französisch, portugiesisch, lateinisch und japanisch) beherrscht, für Organisationen wie Greenpeace und Menschen gegen Minen. Er lebt seit längerem in einem Dorf bei Hamburg, wo er auch ein eigenes Tonstudio besitzt.

 

GENTLEMAN

Why we can't just live as one/ Cultur exchange woulda make we feel strong/ But nough a dem are still flex ignorant/ All ragga ragga we got to move along./ (Right Side Of Life)
 

Ja, es gibt einen neuen Reggae-Botschafter nicer Riddims und aufrechter Lyrics. Doch er heißt weder Shabba noch Capleton. Big Up für Mr. Gentleman den Kölner mit Herzensheimat Jamaika. Infiziert wurde er, als ein Freund mit Soundsystemtapes aus dem Jamaika-Urlaub auftauchte. Jener Freund besorgte sich ersteinmal riesige Baßboxen und flog in der Folgezeit zwar aus mehreren Mietverhältnissen, gründete jedoch das Seven Star-Soundsystem. "Ich war damals 15 und kam von HipHop-Acts wie Ice Cube und NWA. Meinem älteren Bruder habe ich höchstens mal eine Peter Tosh oder Bob Marley Platte geklaut", erinnert sich der heute 25jährige Mr. Gentleman aka Tilmann Otto. "Doch damals habe ich begriffen, daß HipHop zwar ein großartiges Redepodest darstellt, Reggae aber breiter gefächert ist. Was Sounds und Styles betrifft, gibt es im Reggae mehr Vielfalt. Hier habe ich meine musikalischen Roots gefunden". Mit 17 ließ sich Gentleman die Adresse einer jamaikanischen Bauernfamilie in einem Dörfchen namens Point geben und flog sechs Wochen in die Karibik. "Die erste Woche war der totale Horror", lächelt Gentleman selbstironisch. "Ich hing da in diesem sechs Häuser kleinen Bergdorf und verstand kein Wort, obwohl Englisch immer eins meiner guten Fächer war. Und dann warteten auch noch jeden Tag mindestens sechs Typen vor der Tür, die den Whity aus Germany kennenlernen wollten. Es hat bestimmt zwei bis drei Wochen gedauert, bis ich mich halbwegs verständigen konnte. Fast jedes Wort mußte ich mir auf Patois erklären lassen. Doch schon nach einer Woche waren wir auf einer Dance. Das war der Hammer. Denn das ist mehr als eine Tanzveranstaltung. Die Musik hat einen viel höheren Stellenwert. Sie ist ein allgegenwärtiges Mittel gegen den Distress auf der Welt. Und ich hab diese heilsame Einfachheit der Menschen gecheckt. Die habe ich mit meiner materiellen Konditionierung zuerst gar nicht begriffen. Wie gut es sein kann, ohne Fernseher, Fastfood und Talkshows zu leben. Wenn du dort einen Tee willst, mußt du erst den Hang runter und durch die Büsche zur Pumpe. Wenn du dann auf dem halben Weg nach oben dein Wasser verschüttest und erst wieder runter mußt bevor du deinen Tee aufbrühen kannst, erlebst du selbst die kleinste Sache viel bedeutungsvoller."

 

Dermaßen angetörnt kehrte Gentleman nach Köln zurück, schmiss die Schule und jobbte fortan in Bars, um sich den nächsten Jamaika-Aufenthalt zu verdienen. Dort hatte er inzwischen Freunde in Montego Bay und Flanka gefunden. Das Leben in Jamaikas Metropolen ist natürlich sehr fashionable und wesentlich mehr an westlichen Standards orientiert als die rootsige Countryside. Doch auch hieraus zog Gentleman seinen Nutzen. Dafür, daß er seinen beiden Taxi-fahrenden Freunden Tony und Devon die weiße Kundschaft am Flughafen besorgte, nahmen sie ihn mit auf Ghetto Sounds, wo man als Weißer ohne respektable Credits nicht auftauchen sollte."Hier habe ich meine ersten Feuerproben bestanden" erklärt Gentleman. "Es gibt keinen Glamour. Alles ist dunkel, du hörst nur diese geilen Riddims aus den gewaltigen Boxen und die Leute gehen steil. Für die Dee Jays und Toaster ist Open-Mike-Competition angesagt. Du springst einfach auf einen Riddim und mußt gegen die anderen bestehen. Für mich war das ein wichtiger Lernprozeß, um meinen eigenen Style zu finden. Und der ist weder Dee Jay noch Sänger. Ich selbst würde mich als Sing-Jay bezeichnen, weil ich nicht in einer Tonlage chatte, sondern Melodien reinbringe."

 

Auch in Deutschland konzentrierte sich Gentleman immer mehr auf die Message seiner Worte. Immer weiter verbreitete sich der Geheimtip von dem smarten Danchall-Vocalisten im deutschen Soundsystem Underground. Einen ersten Höhepunkt hierzulande stellte sicherlich Gentlemans Mitwirkung in dem 'Arte Reggae-Spezial' zu der renomierten "Lost In Music"-Fernsehreihe dar. Besonders beeindruckend geriet seine Live-Performance während des riesigen "Kwanzah"-Festivals in Kingston Jamaika. "Kwanzah" ist ein afrikanisches Wort für Verstehen und Teilen. Die Bühne jedenfalls teilte sich der Newcommer vor tausenden tobender Fans mit Ragga-Stars wie Beenie Man oder Ninja. "Eigentlich verdanke ich meinen Auftritt einem großen Zufall", schüttelt Gentleman noch heute den Kopf. "Ich hatte ganz normaler Strandsachen an und war eigentlich schon froh, backstage sein zu können. Da lief mir der Organisator G.T. Taylor über den Weg. Ich hab dem dann einfach so was vorgesungen und plötzlich sagt der zu mir 'wir haben gerade eine Pause, jetzt gehst du auf die Bühne'. Da gabs natürlich kein zurück mehr. Und so habe ich zum damals angesagten Cordyroy Riddim das erste Mal mit Band vor so einer riesigen Kulisse gechattet. Die Leute haben so toll reagiert. Das hat mich in dem Glauben bestärkt, es schaffen zu können."

 

 Zurück in Deutschland avancierte Gentleman zu einer festen Größe des angesagten Hamburger Silly Walks Soundsystem. Als MC heizte er die Dancemaniacs der Republik an. Besonders häufig performte die Crew im Süden. Auf einem Dance in Stuttgart fanden sich denn auch die HipHopper des Freundeskreis ein. "Die fanden das ziemlich nice und kannten ein Soundsystem dieser Art vorher auch nicht", erinnert sich Gentleman. "Auf beiden Seiten war von Anfang an viel Sympathie füreinander vorhanden, so daß wir von da an in Kontakt blieben. Und als wir irgendwann mal wieder in Stuttgart spielten, sprach mich Max an. Am nächsten Tag wollten sie im Studio einen Track einspielen und er lud mich ein, mitzumachen." Besagter Track war kein geringerer als"Tabula Rasa", für den Mr. Gentleman die Chorus-Lyrics schrieb. So ziemlich jeder wird sich wohl gefragt haben, wer dieser Gentleman mit dem geilen Reggae-Touch ist. Spätestens ab da war Mr. Gentleman in aller Munde und sorgte bei den Kollaborationen mit der R&B- Sängerin Brooke sowie auf der Freundeskreissingle "Halt Dich an Deiner Liebe fest" erneut für die smoothen 'Singjay'-Töne. Doch all das war nur das Vorspiel zu Gentlemans Debütalbum, welches die Vorschußlorbeeren durch seine druckvollen Riddims, ausgezeichneten Vocals und vielfältigen Arrangements locker einspielt. "Das Album ist gedrittelt", erklärt Mr. Gentleman. "Einerseits habe ich mit der Kölner Digital Diamond-Crew und deren Produzenten Roger&Shorty vier Dancehall Riddims produziert, u.a. eine Kombination mit Jack Radics. So kannst du die Leute auf die Reggae-Reise schicken. Desweiteren haben wir vier Tracks in Stuttgart mit Tommy Wittinger, dem 'Tabula Rasa'-Produzenten und Philipp Kaiser vom Freundeskreis produziert. Ich glaube, daß die Leute einfach den HipHop als Brücke brauchen, um zum Dancehall zu kommen. Bounty Killer mit den Fugees aber auch 'Tabula Rasa' bestätigen das.Und schließlich waren wir für zwei Monate in Kingston, um ein paar echte Yard-Songs ohne Kompromisse aufzunehmen." Und das ist ihnen trotz mancher Schwierigkeiten gelungen. Denn als Mr. Gentleman, sein Sangeskollege Mighty Tolga und Manager Stephan Schulmeister ankamen, besaßen sie nicht vielmehr als ein paar Telefonnummern. "Das war ziemlich chaotisch, bis wir dann einen Termin mit der Reggaelegende Richie Stephens in seinem Mainstreet-Studio bekamen", erzählt Gentleman. "Der war schon auf Deutschlandtour und kannte von daher noch Tolga. Richie fand unsere Sachen cool und hat uns einfach ein paar neue Riddims vorgespielt. Da haben wir gleich zugegriffen und in Windeseile auf dem Hotelzimmer unsere Lyrics geschrieben.

 

Als wir dann im legendären Mixing Lab Studio mit Redrose produzierten, war Sly Dunbar auch da. Sly & Robbie, die Riddim Twins, legten den Riddimtrack (bass + drums) zu der Kombination mit Jamaicas upcoming Star Terry Linen. Eine Ehre, der sich Gentleman und seine Crew als durchaus würdig erweisen. Denn was er zu den sommerlich groovenden Midtempo-Beats und dem smoothen Saxophon von Altstar Dean Fraser auf 'Jah Jah Never Fail' an eindringlicher Vocalkunst hören läßt, hat in dieser Liga seinen wohlverdienten Platz. Die erste Single 'In The Heat Of The Night' (von Jamaicas Top-Producer + Vocalist Richie Stephens produziert) dagegen featured zu knappen, forward movenden Digital-Riddims einen wunderbaren Conversation Style zwischen Gentlemans rauhen Lyrics und Richie Stephens&Mighty Tolgas soulvollem Gesang. Auf 'Right Side Of Life' schließlich beweist Mr. Gentleman eindringlich die Klasse und Consciousness seines 'Sing-Jay' Styles, wenn er zu eher düsteren Streichern und pumpenden Beats seiner Spiritualität und Weltanschaung Ausdruck verleiht. "Mir ist sehr daran gelegen, keine Gun- oder Slackness-Lyrics zu verwenden", betont Gentleman, der selbst auf Lady-Tunes wie 'Human Being' einen smarten aber respektvollen Ton anschlägt. "Ich will einfach mehr Positivität vermitteln. Statt uns ständig zu beurteilen, müssen wir uns gegenseitig zu mehr Lebendigkeit anfeuern." Von dieser Lebenfreude und Aufrichtigkeit hat Mr. Gentleman eine volle Salve abgefeuert. Glücklich der, der die Stimme des Botschafters vernimmt.

 

JIMI TENOR

Wenn Jimi Tenor über seine Inspirationen spricht, dann versteht man worauf die natürliche und unangestrengte Frische und Coolness seines Albums, zurück zu führen ist. Neben klassischen Helden wie Jimi Hendrix, Dirty Harry oder Barry White lässt sich Tenor von den mystischen Figuren seiner finnischen Heimat beeinflussen, wie von im Unterbewusstsein tauchenden "shaman-guys on toxic mushrooms" (zu hören im ersten Power-Track "Cosmic Dive") oder von dem Koenig des Waldes, in dem - vorzugsweise nackte - Jungfrauen in einem Land namens "Tapiola" geopfert werden.

Den Titelsong "Higher Planes" schrieb Tenor an einem frühen Morgen bevor er ins Krankenhaus ging, um seine Frau zu besuchen, die ihre gemeinsame Tochter zur Welt brachte. An diesem Morgen gab es einen wunderbaren Sonnenaufgang und das Universum wurde für Jimi Tenor neu erschaffen.

 

LOS BABACOOLS

„BOMBACLAAT!!!“ Die Hure Babylon brennt und richtet sich selbst.

Noch genau 132 Jahre gibt Babacools-Sänger Caramellow der Welt – und diese Schätzung ist wahrscheinlich schon sehr optimistisch, wenn wir ehrlich mit uns selbst sind.

 Abertausende von Menschen sterben täglich an Unterernährung und deren Folgen – während jeder einzelne von uns in der sog. „1. Welt“ vom Konsum erschlagen wird.

 

Jeder einzelne von uns weiß es - spürt es - atmet es ...

Doch Fakt ist auch: jeder einzelne von uns hat in jeder Sekunde seines Lebens die freie Wahl des Weges, und die Möglichkeit Verantwortung zu zeigen.

 Was wir sagen, was wir denken, was wir tun, und vor allem was wir (NICHT) konsumieren. – denn Konsum ist doch scheinbar einzig und allein das, worüber sich Menschsein heute noch definiert.

 

Wir leben um zu arbeiten – und arbeiten um zu konsumieren – und wir konsumieren brav und unkritisch das, was uns Tag für Tag und Minute für Minute von einer einfältig einfärbigen Medienlandschaft vorgekaut und eingetrichtert wird. Gesichtslose Massen welche auf Telekommando, medial gleichgeschaltet wie Marionetten, dem sicheren Untergang entgegenmarschieren und auf diesem Weg unaufhaltsam alles mit in den Abgrund reißen.

 

Sam Ragga Band

 Loktown bebt. Satte Bässe und wabernde Beats halten die Stadt in Unruhe. Häuser zittern, Straßen brechen auf, Denkgebäude wackeln. Weithin schallt es durch die City. Die SAM RAGGA BAND spielt auf und wandert mit ihrem Tross durch die Straßen. Seanie T., Flown Immo, Onejiru, Jessica MyIntyre, Samy Deluxe und Jan Delay heizen die Band auf ihrem Weg an. Nein, dies ist nicht New Orleans, und dies ist auch nicht Princeton. Dies ist Hamburg und die Kapelle kommt aus Hamburg Lokstedt und zieht jetzt durch die Straßen Deutschlands.
Und ab Januar auch in die Hallen.

Aber beginnen wir von vorn. Loktown Hi-Life heißt: Grooves von relaxt bis vorantreibend, Ragga-Vibes und HipHop-Styles, Backbeat-Texturen und Dub-Sounds. Alles zu 100% Live eingespielt (heißt hier: mit ‚echten' Instrumenten) und geprüft Sample-frei. 12 Tracks, die aus der gelebten Transformation von Reggae und Alltag geboren wurden. "Wir haben nicht den Anspruch, eine Jamaika-Reggae-Platte zu machen," so Gitarrist Marc Wilkes. "Das ginge ja auch gar nicht. Wir greifen die Idee des Reggae auf und machen was eigenes draus. Wir bezeichnen das als Pop. Als populäre Musik - nicht zwangsläufig Radiopop. Basis für die Musik ist der Reggae, aber wie sich das pro Song entwickelt, hängt dann davon ab, wie sich die Komposition entwickelt."

Marc ist, nebenbei gesagt, einer der ‚wichtigen' Leute der Eimsbush-Familie, mittlerweile eine der bedeutenden Einrichtungen norddeutschen HipHop-Lebens, und die meisten der featuret Artists rekrutieren sich aus eben dieser Szene. Jan Delay, Flown Immo, Onejiru, Jessica MyIntyre, Samy Deluxe - alles Leute, die der Eimsbush-Clique persönlich und künstlerisch nahestehen, die meisten von ihnen veröffentlichten und veröffentlichen auf dem zugehörigen Eimsbush-Label. Fast alle stehen bereits in jahrelangem Kontakt zum Eimsbush-Kern und kennen sich von Touren, diversen Studioprojekten und nicht zuletzt von gemeinsam gemeisterten, historisch wertvollen Festivals wie zum Beispiel dem alljährlichen Christmas-Jam in der Hamburger Markthalle. Seanie T. (aka Black Twang) kommt aus London und kam über Dynamite DeLuxe, die den Mann für eine Tour nach Deutschland holten, dazu.

Doch trotz der begeisterten Teilnahme der Gäste an Loktown Hi-Life ist das Album alles andere als ein Feature Album. Die Basics stammen von der Band: Marc Wilkes (git), Alexander Busse (b), Oliver Kusterer (kb), Hartmut Karez (dr) und Detlev von Bötticher (perc). Und erst als die Tracks eingespielt waren, sichtete man das Material und sprach sich mit den Gästen ab, wer was wann wie wo macht. Dass ihnen dabei völlig freie Hand gelassen wurde, versteht sich bei den Eimsbushlern von selbst. Marc: "Unsere Vokalisten haben völlige Texthoheit und können machen, was und wie sie es wollen. Wir als Band würden uns ja auch nicht in die Songs reinreden lassen. Und das war sehr interessant. So hat zum Beispiel Samy DeLuxe auf Ich will doch nur mein Lied singen durchgehend gesungen und keine einzige Zeile gerappt. Das hat man von ihm noch nicht gehört! Und so hat eigentlich jeder von ihnen etwas anderes gemacht, als was er sonst so macht."
Das Geheimnis von
Loktown Hi-Life besteht dementsprechend im ausgewogenen Verhältnis der Vielfältigkeit der gefeatureten Artists mit ihren individuellen Vorstellungen und der großen Homogenität, da eben alle Songs von der Band selbst unter Session-Bedingungen geschrieben wurden.
Auch die Produktion übernahm die
SAM RAGGA BAND komplett selbst, "schließlich bestimmen wir ja den Sound, und nicht irgendein Produzent, der ja doch nur die Aufnahme zu überwachen braucht."
Aufgenommen wurde
Loktown Hi-Life im bandeigenen Loktown-Studio in Hamburg-Lokstedt, wie der Name ja auch schon sagt.

Reggae hat zudem durchaus eine eigene Geschichte in der Hansestadt (und natürlich nicht nur da), die ihre Wurzeln tief im Punk-Reggae-Crossover der ersten Stunde hat. The Clash, die ganze Ska-Bewegung und andere britische Bands der ersten Stunde kamen um Reggae nicht herum, und dieser Virus verteilte sich natürlich auch in der Hamburger Alternative-Punk-Szene.
"Speziell in Hamburg hat der Reggae eine lange Tradition. Im Störtebeker (einer Kneipe in der lange Zeit verrufenen Hafenstraße) und in der Roten Flora haben ja schon in den Achtzigern englische Soundsysteme aufgelegt. Anfang der Neunziger gab es dann schon die Dub-Conference, Dub-Abende im Powerhouse und mit Dub Meruff. Und Gentleman, auch so ein Urgestein, war mit dem Hamburger Silly Walks Soundsystem unterwegs. Reggae war immer ein Teil der Umgebung. Wir sind damit groß geworden"

1996 beschlossen dann Jan Eißfeldt (alias Jan Delay), Martin Wilkes, Marc und der Rest der Verdächtigen während der Flashnism-Tour der Absoluten Beginner, eine Reggae-Band zu gründen, die dann am Heiligen Abend 1996 ihren ersten Gig hatte. Es folgten diverse Sessions und Demo-Aufnahmen und man ließ sich Zeit, in der man am ersten Jan Delay-Album arbeitete, inzwischen mit Oliver Kusterer (aka Dr. Fink 67) und ohne Martin.
Im Sommer 2001 erschien dann das erste Album mit der
SAM RAGGA BAND, nämlich Jan Delays "Searching For The Jan Soul Rebels" und man ging auf die 60Hz-Tour - mit Jan Delay & SAM RAGGA BAND.

Im Herbst 2001 startete die Arbeit an Loktown Hi-Life, das nun, hier unüberhörbar vorliegt. Die erste Single ist Die Welt steht still und featuret Jan Delay. Im Januar folgt eine Tournee mit voraussichtlich 18 Dates, und auf dieser wird man einige der Gäste des Albums mit auf der Bühne erleben können.  © 2002 WEA Records / tbe

 

WEITERE INFORMATIONEN UNTER www.forestglade-west.at

 

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