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Montag, 23. Oktober 2017

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Chiemsee Reggae Summer 2003 Review Drucken E-Mail
Chiemsee Reggae Summer
Nach vielen Jahren Pause von der Bühne kam Reggae Forestglade West 2003 Preview

CHIEMSEE REGGAE HOMEPAGE

 

 

 

Chiemsee Reggae Summer erstmals ausverkauft!


Jetzt größtes Reggae-Fest Europas - Trotz der Massen: Friedliche Atmosphäre

Übersee/Bayern. Der Chiemsee Reggae Summer kann einen neuen Besucher-Rekord vermelden: Zur 9. Auflage des Festivals pilgerten an den drei Tagen des Festivals etwas über 25 000 Rasta-Fans und Partygäste. Damit war das Festival erstmals in seiner Geschichte ausverkauft und ist somit in die Top-Liga europäischer Festivals aufgestiegen. Trotz der Massen herrschte eine entspannte und friedliche Atmosphäre. Bei strahlendem Sonnenschein begann vor der HAUPTbühne und im Zelt jeweils schon in den frühen Nachmittagsstunden mächtig der Andrang, in den Abendstunden war das gesamte Areal dicht bevölkert mit Party-People jeden Alters.

Eröffnet wurde das Festival am Freitag mit Deutsch-Rapper Curse, der gleich für mächtig Stimmung sorgte, so dass The Busters, die beste deutsche Ska-Band, keine Mühe hatte, die Laune weiter nach oben zu treiben. Auf gut bayerisch: Ab diesem Zeitpunkt war das Festival für alle weiteren Künstler eine "g'mahte Wiesn". Pato Banton aus England wurde vom "Crowd" freudig empfangen und gab im Gegenzug jede Menge "positive vibes" zurück. Bei seinem dritten Auftritt in Übersee überzeugte Patrice mehr denn je dank seiner genialen Musikalität, die freilich für viele junge Girls gar nicht so wichtig ist: Sie lieben Patrice, weil "er so süß" ist. Kultig wurde es dann am Freitag abends mit Sly & Robbie feat. Michael Rose. Roots Reggae vom Feinsten mit viel Druck aus der Rhythmus-Sektion, der bisweilen richtig rockige Klänge annahm. Ein feiner Beat und eine prima stimmliche Performance von Michael Rose.

 

Viel Junggemüse vor der Bühne dann am Samstag mittag bei Nosliw & Natty Flo mit ihrer One Drop Band sowie bei D-Flame & K.P. Crew, die den hundertprozentigen Beweis antraten, dass Reggae und HipHop made in Germany längst nicht mehr nur Quote bei international besetzten Festivals sind. Sam Ragga Band knüpfte nahtlos an - längst ohne Jan Delay, hat die Band mittlerweile eine so hohe Qualität, dass sie locker ohne ihren einstigen Frontmann auskommt. Altmeister Lee "Scratch" Perry wurde auch beim Chiemsee Reggae seinem Ruf gerecht, ein wirklich kautziger Typ zu sein. Eine mittelprächtige Performance mit scheinbar wirren Zwischentexten. Überrascht haben hingegen Black Uhuru, denen seit einigen Jahren nachgesagt wird, dass sie ohne Sly & Robbie und ohne Michael Rose einen ziemlich platten Sound hinlegen würden. Genau das Gegenteil war der Fall. Der Liebling der Massen war am Samstag natürlich Hans Söllner. Der Höhepunkt des Festivals zweifelsohne in Sachen Zuschauerandrang. Für Hans Söllner ein ungewohnt dezenter Auftritt, musikalisch sehr sensibel für die Stimmung im Publikum. Eine der großen Qualitäten von Hans Söllner: Er kennt sein Publikum und weiß genau, dass er nicht noch ein Scheit zuviel auflegen muss, wenn das Feuer ohnehin auf hoher Flamme brennt. 40 Jahre Bühnen-Erfahrung haben Third World mit an den Chiemsee gebracht. Rootsiger Reggae at his Best und ein wundervoll souliger Sänger "Bunny" Rags Clark.

 

Spürbar am Sonntag mittag: Die hohen Temperaturen, als die Movements mit einem ganz feinen Roots-Gig die Leute regelrecht "wachküssten". Viele verpassten auch den Auftritt von Keziah Jones, der die Gitarre fast wie Jimmy Hendrix strapaziert und streichelt, weil das Bad im See oder in der Tiroler Ache Priorität hatte. Am späteren Nachmittag füllte sich bei sexy Lady Saw, dem fantastischen Lucky Dube und Dancehall-König Sizzla das Areal wieder zusehends und als Sonntags-Headliner Gentleman die Bühne betrat, war der Hype perfekt.



Bis Sonntag mittag, als schon zahlreiche Besucher abreisten, hielt sich die Zahl derjenigen, die medizinisch versorgt werden mussten mit 850 Einsätzen erstaunlich Grenzen, zumal bei diesen Einsätzen auch Wespenstiche, Kratzer, die mit Pflaster versorgt werden müssen, ebenso mitgezählt werden, wie die Gabe von Schmerzmittel gegen Kopfschmerzen. Auf den Campingplätzen konnten sich die Besucher Kanister mit Wasser abfüllen, so dass auch die Brandgefahr beim Grillen trotz der Trockenheit überschaubar war. In der Nacht zum Montag wollten knapp 200 Kids nicht glauben, dass das Festival vorbei sei, verlangten lautstark Wiedereinlass und warfen einige Zäune und Dixies um. Doch vorbei ist vorbei und der "kleine Aufstand" war dann auch schnell wieder unter Kontrolle. Entgegen landläufiger Klischees lagen trotz massiver Polizeipräsenz die 317 Drogenfunde bei geringen Mengen in Relation zu Besucherzahl im Promillebereich.

 

Ein großer Teil der Besucher ist per Bahn angereist. Das bundesweit einzigartige Verkehrskonzept hat trotz des Besucherrekords zu spürbaren Erleichterungen bei der Anreise im Straßenverkehr geführt, wobei es in den Stoßzeiten zu unvermeidlichen Rückstaus kam. Die bayernweit kostenlose Anreise per Bahn (im Ticketpreis von 59 Euro inbegriffen) hat auch zu einer sehr guten Auslastung der zahlreichen Shuttle-Busse geführt.



Während 25 000 Musik-Fans eine friedliche Party feierten und die entspannte Atmosphäre des Festivals genossen, ist eine 18-jährige Frau aus Augsburg bereits in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, also vor Beginn des 9. Chiemsee Reggae Summer, in ihrem Zelt gestorben. Die Nachricht vom Tod der jungen Frau sorgte bei den Veranstaltern für große Bestürzung. Wie im Polizeibericht ausdrücklich festgestellt wurde, ist die 18-Jährige aufgrund einer Virusinfektion eines natürlichen Todes gestorben. MB.


FAZIT BOBMARLEY.AT/.CH/.INFO

Eines vorweg: Der Chiemsee Reggae Summer 2003 ist (schon wieder) das am besten organisierte Festival mit den wenigsten Stimmungsschwankungen unten den Festivalbesuchern überhaupt. Man merkt die Routine der Veranstalter bei der Organisation. Kein Wunder, feiert der Chiemsee Reggae Summer 2004 schon das 10 jährige Jubiläum.

Dieses Jahr waren die Security´s, bis auf wenige Ausnahmen, erstaunlich freundlich im Umgang mit den Gästen. Dies war sicherlich auch hilfreich für die allgemeine positive Stimmung. Aber nach dem Ende des Festivals (Nacht von Sonntag auf Montag) zogen einige Randalierer umher, die es wohl nicht akzeptieren wollten, dass die Veranstaltung für dieses Jahr gelaufen ist. Das Ergebnis waren umgeworfene Dixi-Klos, Zäune usw. Weder im Sinne vom Veranstalter noch der restlichen 25.000 friedlichen Besuchern haben diese Leute den Sinn hinter dem Festival kapiert.

Schade auch das Hans Söllner nicht zum Interview erschien ist. Die Hauptbühne dürfte im nächsten Jahr wieder auf die normale Höhe schrumpfen. Leider war Bayern 3 dieses Jahr das erste mal nicht dabei. So gibt es fast kaum bewegte Erinnerungsbilder vom CRS 2003. Aber es gibt ja den Trailer hier zum downloaden (SOON!). Alles in allem aber wieder einen super Festival mit viel viel schönem Wetter! Wir freuen uns auf nächstes Jahr!

 

Herzlichen Dank an Michael Buchholz (mb.presse) für die gute Zusammenarbeit!


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 (Windows Media Player, 55 MB, Länge: über20 Minuten !!!)

 

 

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